Gutes Personal zu finden ist nicht leicht - es langfristig zu binden eine Passion.

Wer als verantwortungsbewusster Arbeitgeber qualifiziertes und engagiertes Personal finden möchte, muss überzeugend sein. Die betriebliche Altersversorgung bietet als Investition in die Zukunft einen Mehrwert für Sie und Ihre Mitarbeiter.

Vorteile im Überblick:

  • Bindung und Akquise qualifizierter Mitarbeiter
  • Steigerung der Attraktivität Ihres Unternehmen
  • Flexibilität in der Umsetzung – Sie entscheiden als Arbeitgeber über den Produktgeber
  • Absetzbarkeit als Betriebsausgabe
  • Senkung der Lohnnebenkosten
  • Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zur Entgeltumwandlung
  • Top Preis-Leistungsverhältnis über hauseigene Rahmenkonzepte
  • Geringer Verwaltungsaufwand durch unseren „bAV-Recall“

Die gesetzliche Rentenversicherung reicht nicht aus, um die Bedürfnisse im Alter zu decken. Treten Sie als Arbeitgeber maßgeblich für das Wohl Ihrer Mitarbeiter ein, um positiven Einfluss auf ihren späteren Lebensstandard zu nehmen – mit einer sicheren Form der Altersversorgung.

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz 2018:

Der Bundesrat hat am 07.07.2017 das Betriebsrentenstärkungsgesetz mit dem Ziel der weiteren Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) beschlossen. Die enthaltenen Maßnahmen sind insbesondere auf kleine und mittlere Unternehmen sowie Beschäftigte mit geringem Einkommen ausgerichtet. Das Betriebsrentenstärkungsgesetz ist ein Sozialpartnermodell, bei dem die Tarifparteien stark in die Organisation der betrieblichen Altersvorsorge einbezogen werden.

 

Neuerungen im Überblick

Reine Beitragszusagen:
Den Sozialpartnern wird zukünftig ermöglicht, auf Grundlage von Tarifverträgen sogenannte reine Beitragszusagen einzuführen und damit die Arbeitgeber von bisherigen Haftungsrisiken für Betriebsrenten zu entlasten. Diese „neue Betriebsrente“ soll von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht auf der Grundlage spezifischer neuer Aufsichtsvorschriften überwacht werden. Den Sozialpartnern fällt dabei die Aufgabe zu, zusammen mit den Versorgungseinrichtungen möglichst effiziente und sichere Betriebsrentensysteme einzuführen, zu implementieren und zu steuern. Nichttarifgebundene Arbeitgeber und Beschäftigte können vereinbaren, dass die einschlägigen Tarifverträge dann auch für sie gelten sollen.

Opting-Out-Modelle:
Die Möglichkeit der rechtssicheren Ausgestaltung von tariflichen Modellen der automatischen Entgeltumwandlung („Opting-Out“- bzw. „Optionsmodelle“) ist nun verankert.

Freibetrag bei Grundsicherung:
Das Sozialrecht ist dahingehend modifiziert, dass eine betrieblichen Altersversorgung weitgehend nicht auf die Grundsicherung angerechnet wird: Künftig bleiben bis zu 202 € anrechnungsfrei.

Riesterrente:
In der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung werden über den Arbeitgeber organisierte Riester-Renten künftig genauso behandelt wie private Riester-Verträge. Die jährliche Riester-Grundzulage wird von derzeit 154 € auf 175 € erhöht.

Förderung für Geringverdiener:
Für Geringverdiener wird ein neues Steuer-Fördermodell für zusätzliche Beiträge des Arbeitgebers in eine betriebliche Altersversorgung des Arbeitnehmers eingeführt. Der Förderbetrag beträgt 30 % und wird an den Arbeitgeber im Wege der Verrechnung mit der vom Arbeitgeber abzuführenden Lohnsteuer ausgezahlt. Der Förderbetrag richtet sich an Beschäftigte mit einem Bruttoeinkommen von bis zu 2.200 € pro Monat. Für Beiträge von mindestens 240 € bis 480 € pro Jahr beträgt der Förderbetrag somit 72 € bis maximal 144 €.

Erhöhung des steuerfreien Dotierungsrahmens:
Der steuerfreie Dotierungsrahmen für Zahlungen des Arbeitgebers an Pensionskassen, Pensionsfonds oder Direktversicherungen wird einheitlich auf 8 % der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung (RV-BBG) erhöht. Die 20 % Pauschalbesteuerungsmöglichkeit wird beibehalten. Die tatsächlich pauschalbesteuerten Beträge im Kalenderjahr werden auf den neuen steuerfreien Dotierungsrahmen von 8 % der RV-BBG angerechnet. Die Sozialversicherungsfreigrenze bleibt dagegen bei 4% der RV-BBG.

Verpflichtender Arbeitgeberzuschuss:
Bei reiner Beitragszusage ist der Arbeitgeber im Falle einer Entgeltumwandlung verpflichtet, mindestens 15 Prozent des umgewandelten SV-freien Entgelts als Zuschuss an die Versorgungseinrichtung einzuzahlen. Das Gleiche gilt generell bei neuen Entgeltumwandlungsvereinbarungen ab 2019, allerdings ist dieser Zuschuss tarifdispositiv. Ab 2022 wird der Arbeitgeberzuschuss auch für bestehende Entgeltumwandlungsvereinbarungen verpflichtend.

 

Gerne beraten wir Sie Ihrem individuellen Konzept und unterstützen Sie in jeglicher Hinsicht bei der Umsetzung.




Ansprechpartner in der Firmengruppe:

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